START

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Doktoratsstelle (10h / Woche, 30 Monate, FFG) die sich mit der Stärkung von Selbstbestimmung und Resilienz von Menschen mit Behinderungen durch integrierte ICT Lösungen beschäftigt.

Keywords: Human-Computer Interaction; Participatory Design; Ethics

Übers Projekt

START (Self-Determination through technological support of Autonomy, Resilience and organizational Transformation). Anders als in der Gesundheitsversorgung und Pflege, in denen in der vergangenen Dekade ein breites Investment an Innovationen (AAL, ehealth) zur IKT-Stützung von Kernprozessen erfolgt ist, dominiert im Feld der Behindertenhilfe der Fokus auf betrieblichen Praktiken und Abläufen, Dokumentationssystemen, sowie auf vereinzelte, gezielte Entwicklung technologischer-Applikationen (z.B. unterstützte Kommunikation), oft als Insellösung mit damit einhergehenden Synergieverlusten.

START zielt darauf ab bestehende Lösungen zu integrieren und als technische Hilfe zur Unterstützung und Beschleunigung von organisationalen Transformation beitragen. Durch Human-Centred & Participatory Design soll eine ICT Lösung mit anstatt nur für den Nutzer entwickelt werden, ausgerichtet auf die Stärkung von Selbstbestimmung und Resilienz.

Als Ergebnis wird die Entwicklung eines KI gestützten ICT-Kerns angestrebt, welcher, exemplarisch, ausgewählte Services sowie ein barrierefreies, mobiles Interface integriert.

Das Profil

Innerhalb des Projektes hat das Center für HCI die Aufgabe, an Partizipativen Workshops mitzuarbeiten und die forschungs-ethische Begleitung der Entwicklung und der Studien durchzuführen. Im Detail:

  • Entwicklung und Durchführung von Stakeholder Workshops in Kontexten (zB in Lebenshilfe Einrichtungen)
  • Aufbereitung und Kommunikation von Ergebnissen dieser Workshops innerhalb des Entwicklerteams
  • Entwicklung und Umsetzung eines ethischen Begleitprozesses (Information, Consent, Datenschutz, Privatheit etc.)
  • Unterstützende Arbeiten bei Evaluationsstudien
  • Wissenschaftliche Aufbereitung von Daten (qualitativ und quantitative Analysen) und Publikationstätigkeiten

Daraus ergibt sich folgendes Anforderungsprofil, nach dem wir suchen:

  • Hohe Sozialkompetenz im Umgang mit Teilnehmer:innen
  • Trans-disziplinäres Arbeiten
  • Wissbegierigkeit und Selbstständigkeit
  • Ein Master in einem relevanten Gebiet (Design, HCI ...)

Das Thema verlangt nach einer generellen Affinität für digitale Technologie, es sind aber keine speziellen, technischen Vorkenntnisse nötig, weil Entwicklungen und Implementationen nicht Teil dieser Stelle sind.

Die Stelle

Die Stelle ist innerhalb des Projekts über die FFG gefördert:

Key facts: 30 Monate, €746 brutto (14 mal im Jahr) für eine 10h/Woche Anstellung

Grundsätzlich ist der Arbeitsort Salzburg, die Partner und Kontexte in denen die Forschung stattfindet sind aber verstreut. Die genaue Ausgestaltung (Lebensmittelpunkt, Home-office, Dienstreisen etc.) der Anstellung wird im Rahmen der Bewerbungsgespräche gemeinsam definiert.

Bitte richten sie ihre Bewerbung mit einem Motivationsschreiben, einem CV und etwaigen zusätzlichen Informationen (Portfolio, Liste von Publikationen etc. Keine Referenzen) via email. Wir begrüßen insbesondere Bewerbungen von unter-repräsentierten Gruppen im Bereich der Gestaltung von digitaler Technologien.

Bewerbungsfrist: 31.1.2022

Gewünschte Startzeit: sobald als möglich

Die Paris Lodron-Universität Salzburg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen und beim allgemeinen Universitätspersonal insbesondere in Leitungsfunktionen an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen. Personen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationskriterien erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Das Center

Das Center for HCI ist eine Forschungsgruppe an der Universität Salzburg die in der Science City Itzling angesiedelt ist.

Die Gruppe ist sehr inter-disziplinär, mit Forscher:innen aus der Informatik, Psychologie, Soziologie, Philosophie und den Bildungswissenschaften. In Zeiten ohne Pandemie ist das Center ein lebendiger und sozialer Arbeitsort, mit gemeinsamen Räumen zum Essen, Kaffeetrinken und Plaudern. Im Center gibt es 3 Studios mit verschiedensten Ressourcen für Digital Creation / 3D Modelling, HCI prototyping (e.g., electronic workstation, eTextile workstation, tangible computing workstation) und einem Raum für Metal und Holzbearbeitung.

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Kontakt

Informelle Anfragen gerne an Prof Christopher Frauenberger